11.03.2006 Auswärtsfahrt nach Köln


1. FC Köln - 1.FC Nürnberg

 

Am 11. März 2006 machten sich mal wieder 16 Manne (bzw. Frauen) vom Fanclub Frankenpower auf zu der diesjährigen Auswärtsfahrt. Heuer meinte es der DFB mal gut mit uns, denn wir hatten uns Köln ausgesucht und das Spiel fand dann auch tatsächlich am Samstag statt.

 

Aufgrund guter Erfahrungen entschieden wir uns wieder für eine Zugfahrt. Um 7 Uhr früh stiegen wir ein und konnten uns so bis zur Ankunft um 12 Uhr in Köln noch recht gut auf das Spiel vorbereiten - jeder auf seine Art. Der eine musste noch Schlaf nachholen, der andere kartelte lieber, wieder andere nutzten die Zeit um mit anderen Fan´s Freundschaft sowie einen ausgedehnten Frühschoppen zu pflegen!

 

Am Kölner Hauptbahnhof angekommen begrüßte uns zum einen der Dom (sehr imposant) und zum anderen viele sehr lautstarke Club-Anhänger. Unser Hotel war diesmal sehr zentral gelegen, nur 100 m Fußmarsch und schon war man in seinem Bettchen! Nachdem alle untergekommen waren (auch die, die man schlichtweg vergessen hatte) traf man sich noch zu einem (oder zwei, drei) Kölsch in der Hotelkneipe (=chinesisches Restaurant ?;-)?). Hier trennte sich dann die Gruppe. Die einen gingen ins Stadion, was ja auch Sinn und Zweck des ganzen Ausfluges war, die anderen (natürlich Weiber - also fast nur Weiber) meinten, sie müssten shoppen gehen (natürlich nicht ohne die Eintrittskarte zum Spiel vom Siggi in die Handtasche zu stecken)! Und anscheinend hat dies dem Club auch Glück gebracht: Nach einem wirklich atemberaubenden, spannenden und torreichen Spiel bezwang unser Club den 1. FC Köln mit 4:3 - ein Auswärtssieg und wir waren dabei! Dies musste natürlich ordentlich gefeiert werden! Erst wurde in einem typisch Kölner Restaurant ("Löwenbräu") der Magen befriedigt und dann ging es ab auf die Piste. Auf der Straße wurden wir Zeuge, wie sich eine nette junge Dame ins Unglück stürzen wollte - sie feierte ihren Junggesellenabschied. Selbst Herbie konnte sie nicht von den Heiratsplänen abhalten, obwohl er es wirklich eine halbe Stunde lang versuchte. Derweil fand Elmar seine liebste Freundin in Köln - nämlich eine Sau auf der man schaukeln konnte, wenn man diese mit Geld füttert. Nachdem wir die beiden Männer getröstet hatten fanden wir ein schöne Kneipe, die dann doch daran erinnerte, dass Köln doch die Hochburg des Faschings ist! Sie gehörte uns fast alleine (okay, ein paar Lesben waren drinnen - was nicht jeder so mitbekommen hat) und der Wirt meine es wohl gut mit uns und schenkte ein Kölsch nach dem anderen ein und drehte die Musik volle Kanne auf.

 

Jetzt war Party angesagt! Das Kölsch floß gut, auch bei denen, die schon jahrelang so etwas nicht mehr zu sich genommen hatten, es wurde das Tanzbein geschwungen und tüchtig mitgesungen! Es wurde auf gut deutsch den Rheinländern gezeigt, dass auch die Franken gut abfeiern können!

 

Aber alles hat ein Ende ….. nach gut 2 Stunden wollte man doch noch andere Kneipen in Köln kennen lernen. Dies erwies sich als sehr schwierig. Die einen zogen es dann doch vor schon nach Hause zu gehen, die anderen machten sich auf die Such nach dem PASCHA und wieder andere konnten sich nicht einigen, in welche Kneipe man denn noch gehen soll. Somit trennte sich die Gruppe und jeder erlebte noch einen für sich sehr schönen Abend. Es wäre noch hinzuzufügen, dass es leider ab 2 Uhr nichts mehr zu trinken gab und einige um halb drei nicht in ihr Bett kamen, da der Bettnachbar tief und fest schlief und die Zimmertüre abgeschlossen war - aber wozu gibt es denn Nachtportiers mit Generalschlüssel.

 

Natürlich war für manche das Erwachen recht bitter! Aber ein leckeres, ausgedehntes Frühstück ließ den ersten Kater schon mal verdrängen, auch Kopfschmerztabletten und Mineralwasser taten ihr bestes! Geschlossen ging die ganze Gruppe dann - wie es sich gehört - in den Kölner Dom! Wir hatten wirklich Glück, dass gerade Gottesdienst war und ein Knabenchor einen wirklich wunderbaren Auftritt hatte!

 

Anschließend war es dann allerhöchste Zeit sich zum Frühschoppen zu begeben. Die richtige Kneipe dazu befand sich am Bahnhof und wurde schon am Vortag vor und nach dem Spiel ausgiebigst getestet. Dort waren auch zwei Fernseher aufgestellt und keiner musste so das Formel 1 Training bzw. die Biathlon-Meisterschaften versäumen. Um 13 Uhr tigerten wir wieder alle gemeinsam zum Hotel um unser Gepäck zu holen. Den Zug erreicht dann auch alle pünktlich um 14 Uhr. Kaum Platz genommen macht sich eine rechte Müdigkeit breit und jeder der es brauchte versuchte jetzt etwas verlorengegangenen Schlaf nachzuholen - zwei Herren zogen dazu extra die Dessous ihrer Ehefrauen an! Nach einer Stunde war dies erledigt - schon konnte man wieder den Freuden des Lebens nachgehen! Natürlich kamen wir nicht pünktlich in Nürnberg an und verpassen somit unseren Anschlusszug. Aber auch dies war kein Problem, die Strecke Nürnberg - Erlangen fährt doch jede halbe Stunden mind. ein Zug!

 

Zusammenfassend muss man sagen, das dies wirklich wieder eine rundum gelungene Auswärtsfahrt mit viel, viel Lachen und Freude war. Der Name Frankenpower Herzogenaurach steht eben doch für Qualität!

 

Gez. Silke Kolb